Wie funktioniert eine ASR?
Wenn ein Rad durchdreht, hat es eine höhere Drehzahl als eines, welches nicht durchdreht.
Man muss also die Drehzahlen der Räder bestimmen und diese dann auswerten.
Hier erweist es sich als sinnvoll, die nicht angetriebenen Räder als Referenz zu benutzen, da diese sich schwer durchdrehen können (Blockieren werden diese auch nicht, da eine ASR aufgrund ihrer Funktionalität auch immer ein ABS "mitliefert").
Die Regelung hat nun folgende Funktionsweise.
Die Drehzahlen der angetriebenen und nicht angetriebenen Räder wird verglichen. Ist keine Differenz feststellbar, gibt es keinen Schlupf und es muss Nichts geregelt werden.
Drehen sich dahingegen die Antriebsräder schneller, Schlupf ist vorhanden, dann werden aufgrund dieser Drehzahl-Differenz die angetriebenen Räder gebremst, um die überschüssige Antriebsenergie, welche den Schlupf verursacht, durch Reibung in Wärme umzuwandeln.
Die Bremsung steigert sich und erfolgt solange, bis keine Drehzahldifferenz mehr auftritt.
Gibt es dabei Probleme?
Ein Problem ist die Kurvenfahrt.
Hier drehen sich inneres und äußeres Rad unterschiedlich schnell, auch die Hinter- und Vorderräder einer Fahrzeugseite drehen sich unterschiedlich. Hier muss eine Messwertkorrektur aufgrund des Lenkwinkels erfolgen. |
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