Fußgänger

Fussgänger


Fußgänger

Fußgänger leben besonders gefährlich!!!
Fast 50 Prozent aller Getöteten im Straßenverkehr, verunglücken zu Fuß!


Dabei sind Fußgänger eigentlich die wendigsten und beweglichsten Verkehrsteilnehmer.

Gegenüber Anderen haben sie drei entscheidende Vorteile, derer sie sich im Allgemeinen jedoch nicht bewusst sind:
1. Fußgänger können aus dem Stand sehr schnell beschleunigen.
2. Kein anderes Verkehrsmittel hat im unteren Geschwindigkeitsbereich einen so kurzen Bremsweg
3. kein Fahrzeug kann auf dem Punkt abrupt die Richtung ändern

Trotzdem werden viele bei Unfällen verletzt, denn ein wichtiges Teil fehlt ihnen im Vergleich zum Pkw: die Knautschzone.

Was aber sind die häufigsten Unfallursachen, in denen dieses Handicap so leicht tödlich ausgehen kann? Eine häufige Unfallursache ist Bequemlichkeit. Selbst kurze Umwege erscheinen zu mühsam, vorhandene sichere Überwege werden zur Überquerung dichtbefahrener Straßen nicht genutzt. Problematisch sind -wie immer im Straßenverkehr- Eile und Hetze. "Nur "um noch schnell den Bus zu erreichen, wird alle Umsicht im Straßenverkehr plötzlich fallengelassen.

Ein weiterer Grund für Unfälle: Geschwindigkeiten, Bremswege und Distanzen werden immer wieder falsch eingeschätzt. Und nur allzu oft sind Fußgänger in Gedanken ganz woanders, nur nicht beim Straßenverkehr.

Für den sicheren Weg über die Straße gibt es wichtige Grundregeln:
So, wie man es als Kind gelernt hat, sollte man auch als Erwachsener ... stets vor dem Überqueren der Fahrbahn nach links und rechts schauen. Das gilt auch an der grünen Ampel. Es könnte ja sein, dass ein Autofahrer seine rote Ampel übersehen oder gar überfahren hat.

Und:
Auf Fußgängerüberwegen sollten Fußgänger ihr Vorrecht niemals erzwingen. Vorsicht auch bei Straßenbahnen! Sie haben an Fußgängerüberwegen Vorrang, die Ampeln gelten nur für die Straße. Vor abbiegenden Fahrzeugen dagegen haben Fußgänger immer Vorrang. Doch auch auf dieses Vorrecht sollte man wiederum nicht pochen! Wer sicher gehen will, nimmt mit dem Fahrzeugführer Blickkontakt auf und passiert erst dann die Fahrbahn

Und bei Unter- oder Üerführungen sollte man sich die Mühe machen, diese auch zu nutzen, statt ein erhöhtes Unfallrisiko beim Überqueren der Straße einzugehen.

Wer in der Dunkelheit auf Nummer sicher gehen will, macht sich zusätzlich erkennbar, entweder durch auffällige oder sogar reflektierende Bekleidung oder durch so genannte Blinkies. Reflexstreifen zum nachträglichen Anlegen an Armen und Beinen oder zum Aufbügeln auf Jacke und Hose gibt es in Kaufhäusern. Die Mühe lohnt sich jedoch: Dann erkennen Autofahrer Fußgänger nicht erst, wenn es zu spät ist.