Radfahrer

11 Regeln die alle Radfahrer beachten sollten:

  • Fahren Sie immer mit Fahrradhelm.
  • Fahren Sie rechtzeitig mit Licht, spätestens wenn auch die ersten Autos Abblendlicht einschalten.
  • Tragen Sie auffällige Kleidung, am besten mit reflektierendem Material.
  • Fahren Sie vorausschauend.
  • Benutzen Sie immer Radwege oder die für Radfahrer vorgesehenen Verkehrsführungen.
  • Bedenken Sie: Andere Verkehrsteilnehmer nehmen Sie oft nur schwer wahr. Rechnen Sie mit Fehlern anderer, denn bei Unfällen mit Kraftfahrzeugen ziehen Sie immer den Kürzeren.
  • Hängen Sie weder Gepäck noch Taschen an den Lenker.
  • Fahren Sie nur mit einem verkehrssicheren Fahrrad, vor allem mit funktionsfähiger Bremse und Beleuchtung.
  • Zeigen Sie rechtzeitig mit Handzeichen an, wohin Sie fahren möchten.
  • Vergessen Sie nicht, dass das Handy-Verbot auch für Radfahrer gilt!
  • Nehmen Sie Rücksicht auf Kinder, Behinderte und ältere Mitbürger.
  • Radfahrer

    Wichtige Verkehrsregeln für Radfahrer
    Die Verkehrsregeln dienen auch Ihrer Sicherheit.
    Beachten Sie die Verkehrsregeln, denn Sie haben keine „Knautschzone“.

    Bedenken Sie:
    Auch wenn Kinder ihr Fahrrad schon gut beherrschen, sind sie oft durch das Verkehrsgeschehen überfordert, denn Spiel und Spaß stehen bei ihnen im Vordergrund.
    Kinder lernen durch Nachahmen. Seien Sie ihnen ein Vorbild.
    Benutzen Sie die vorgesehenen Radwege oder durch Verkehrszeichen bestimmten Verkehrsflächen
    Beachten Sie die Vorfahrtregeln und bleiben Sie bei „Stoppzeichen“ und „roten Ampeln” immer stehen.

    Radfahrer

    Der Fahrradhelm

    Der Fahrradhelm

    Im Unterschied zu Motorradfahrern dürfen sich Radler derzeit noch offiziell "oben ohne" fortbewegen. Sie können frei wählen, ob sie den stärkeren Verkehrsteilnehmern im wahrsten Sinne des Wortes die Stirn bieten oder sich mit einem Helm gegen mögliche Unfallfolgen wehren. Zeitgenossen mit "Köpfchen" wissen jedoch, mit einem Schutzhelm sinkt die Verletzungsgefahr. Er mindert das Risiko für Kopfverletzungen und Gehirnschäden um 80 Prozent. In den letzten Jahren setzten deshalb immer mehr Radfahrer einen Schutzhelm auf.

    Schön aussehen sollte er schon, aber vor allem hat ein Helm bestimmte Sicherheitskriterien zu erfüllen.

    Beim Kauf sind folgende Punkt zu beachten:

  • Je leichter der Fahrradhelm, desto angenehmer ist er zu tragen. Moderne Helme wiegen heute zwischen 200 und 450 Gramm
  • Probieren geht über studieren, schließlich muß der Helm passen. Bei geschlossenem Kinnriemen darf er nicht verrutschen, und Kinder müssen den Riemen ihres Helmes ohne große Probleme schließen können. Testen Sie im Fachhandel einfach verschieden Modelle, denn nicht nur die Paßform sondern auch das Aussehen soll überzeugen.
  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, achten Sie auf die CE-Sicherheitsplakette,die nach den Prüfkriterien der europäischen Norm EN 1078 vergeben wird. Andere Prüfzeichen sind: GS, TÜV, Snell, KOFVS usw.
  • Gerade an heißen Sommertagen sollten Sie Ihrem Kopf frischen Wind gönnen: Lüftungsschlitze im Helm verhindern einen Wärmestau.
  • Im Straßenverkehr sollten Radler auf Signalwirkung setzen. Um besser gesehen zu werden, sind nicht nur bei Fahrrad und Bekleidung, sondern auch beim Helm leuchtende Farben zu bevorzugen.
  • Kinder orientieren sich im Straßenverkehr am Verhalten der "Großen". Erwachsene erfüllen für den Radlernachwuchs eine Vorbildfunktion, und sollten deshalb nur mit Helm auf das Fahrrad steigen.
  • Damit Kinder auch bei ihren ersten Alleinfahrten den Kopfschutz aufsetzen: Nehmen Sie die Kleinen mit zum Kauf. So wird gewährleistet, dass Sie "Ihren" und es "seinen" Helm findet, der auch paßt und gefällt. Lassen Sie Ihrem Kind die Freude an der Kopfbedeckung, auch wenn sie etwas mehr kostet. Hauptsache, der Schutzhelm wird beim Radfahren einfach selbstverständlich getragen.
  • Der Tipp zum Schluss:
    Werden Schutzhelme regelmäßig gebraucht, halten sie in der Regel zwischen fünf und acht Jahren - natürlich nur bei unfallfreiem Fahren. Kommt es jedoch zu einem Sturz mit Aufprall, verliert der Helm seine Schutzfunktion und ist zu ersetzen. Nach einem Unfall entstehen meist feine Haarrisse, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind und die Dämpfungseigenschaften erheblich mindern können.

    Auf die richtige Trageweise kommt es an!

    Richtig:
    Der obere Stirnbereich, Schädeldecke und Hinterkopf werden vom Helm bedeckt.

      Fahrradhelm
         

    Falsch:
    Der Helm sitzt zu weit hinten, mit Schwerpunkt auf dem Hinterkopf. Er bietet Stirn und Schläfen bei einem Frontaufprall keinen Schutz.

      Fahrradhelm
         

    Falsch:
    Ein so getragener Helm behindert nicht nur das Gesichtsfeld (Sinneswahrnehmung), sondern entblößt auch den empfindlichen Hinterkopfbereich.

      Fahrradhelm